Aus eigener Erfahrung ist es uns besonders wichtig, Ihr kompetenter Ansprechpartner zu sein. Wir streben an immer ein offenes Ohr für Sie zu haben und stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite und gehen gleichzeitig auf Ihre Probleme und Sorgen ein. Eine enge Bindung zwischen Züchter und uns ist uns äußerst wichtig.
Für Züchter besonders wichtig ist die genaue Bestimmung des richtigen Deckzeitpunktes, da manchmal weite Fahrten zum Deckrüden, teures Tiefgefriersperma oder gekühltes Sperma dies erfordern. Dazu ist es notwendig den genauen Zahlenwert mit dem entsprechenden Laborgerät zu ermitteln. Bei der Erstuntersuchung wird wenn gewünscht auch ein bakterieller Abstrich genommen und bei den folgenden Untersuchungen auch eine Vaginalzytologie angefertigt um genauer abschätzen zu können wann man die Hündin wieder einbestellt. Das senkt den Stress für die Hündin und die Kosten für den Züchter.
Der moderne Züchter und Deckrüdenbesitzer möchte wissen, ob der Rüde gesunden, guten Samen hat. Dazu wird es in der Praxis die speziellen Färbelösungen geben und auch das speziell ausgestatte Mikroskop um ein wissenschaftlich qualifiziertes Ergebnis ausstellen zu können. Die Zuchtrüden werden im Hinblick auf ihre Befruchtungsfähigkeit untersucht, der Samen wird auf viele verschiedene Kriterien hin überprüft, wie Spermienanzahl und -dichte, Beweglichkeit und morphologische Abweichungen.
Bei Auffälligkeiten können weiterführende Untersuchungen nötig werden. Dazu gehört ein Ultraschall der Hoden, Prostata und Harnwege. Auch bakterielle Untersuchungen oder Überprüfung gewisser Parameter im Blut können nötig sein. Eine ultraschallgestütze Punktion zur zytologischen Untersuchung oder Biopsie zur histologischen Untersuchung ist vor Ort möglich. Spezielle Proben werden in externen Laboren untersucht.
Die Herpesimpfung ist bei Verdachtsfällen und Bedeckungen im Ausland besonders zu empfehlen, oder auch wenn die Welpensterblichkeit in der Umgebung erhöht ist. Selbstverständlich bieten wir auch diese bei Bedarf an.
Der Trächtigkeitsultraschall ist die zuverlässigste Methode um festzustellen, ob eine Trächtigkeit besteht. Der optimale Zeitpunkt zur Trächtigkeitsuntersuchung liegt zwischen dem 23. und 30. Tag nach dem Eisprung (siehe Deckzeitpunktbestimmung). In dieser Zeitspanne lassen sich die Fruchtblasen sowie die Herztätigkeit der Embryos bildlich darstellen. Vor dem 23. Tag ist die Aussage über die Anzahl und den Zustand der Embryos noch ungenau. Selbstverständlich ist es auch möglich, die Ultraschalluntersuchung nach dem 30. Tag durchzuführen, bedingt durch die Größe der Fruchtanlagen der Föten, kann der Tierarzt über die Anzahl keine sichere Aussage treffen, da die Abgrenzung der Fruchtanlagen nicht mehr möglich ist.
Für die Untersuchung ist keine Narkose notwendig, da das Tier in Rückenlage in einer weichen Schaumstoffmatte liegt oder ganz entspannt auf dem Tisch steht. Wir bemühen uns, möglichst wenig Haare zu entfernen. Jedoch führt sehr dichtes langes Fell aber bei der Diagnostik zu schwarzen Schatten auf dem Bild und führt somit zu Ungenauigkeiten. Mit Hilfe von Ultraschallgel können nun die beiden Hörner der Gebärmutter und bei Bedarf auch die Eierstöcke dargestellt werden.
Ist die Hündin/Katze trächtig, können wir eine Aussage treffen, wie viele Welpen/Kitten zu erwarten sind oder ob Resorptionen vorliegen.
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